Bergbau in Raumland

Unser Wanderführer Dieter, unterstützt von Wilhelm, begrüßte 9 WanderInnnen an diesem 04. Oktober am Parkplatz neben dem Rumilingene-Haus und der Kirche in Bad BerleburgRaumland. Vor über 1200 Jahre wurde Raumland, der dortige Bergbau vor 450 Jahren erstmalig urkundlich erwähnt. Kurz wurde die Entstehung des Namen der Ortschaft Raumland im Ablauf der Zeit erläutert. Danach wurde die L553 (KirchhundemHatzfeld-Eifa) überquert und der Aufstieg zum Berg Eisenstein begonnen. Schon nach 400 Meter waren wir am Überbleibsel der Schiefergrube Köpfchen angekommen. Es erfolgte der Hinweis auf die ehemalige Freilichtbühne „Verlassene Halde“ in Raumland. Weiter auf dem europäischem Fernwanderweg E1 (Nordkap-Sizilien), dem Hauptwanderweg X2 (Rothaarweg von Brilon – Bad Berleburg – Bad Laasphe nach Siegen) kamen wir an der Grube Hörre II (Grube Heßlar), dem Auslass zur Abraumhalde, vorbei. Der eigentliche Grubenausgang ist 80 Höhenmeter tiefer, auf dem heutigen Betriebsgelände eines Kfz-Verwertungsbetriebes. Bald danach erreichten wir einen Teilbereiches des Steinbruches Böhl, mit gewaltigen Ausmaßen des Abbaus von Quarzit. Wir verließen den E1, wanderten weiter auf dem Themenwanderweg „Bei de Hullerkeppe„, vorbei an einer Wachholderheide, zur Grube Burg und dem dortigen Asphaltmischbetrieb. Weiter unterhalb der Wallburg an der Pfaffenhecke vorbei nach Dotzlar. Wir überquerten die Eder um ein Stück über den Premiumweg Wittgensteiner Schieferpfad und den Fernwanderweg XE Ederhöhenweg zu wandern. Dabei kamen wir an der Grube Honert vorbei. An Meckhausen vorbei ging es nach Raumland zur Schieferhalde an der Hörre. Auch hier konnten wir Fernsichten (wie schon vorher auf den Sender Ederkopf, die Radarkuppel auf dem Ebschloh, den Sender Biedenkopf auf der  Sackpfeife) über Raumland, Berghausen bis zum Fernmeldeturm Hohe Hessel genießen. Vom Tagesbruch Hörre ging es hinunter zur Pfarrwiese, vorbei an  der Grube Heinrichssegen. An der Eder entlang gingen wir über den Raumländer Grubenpfad  an der Grube Hörre I, Sohle 1 (beherbergt die größte Fledermauskolonie in Südwestfalen) zum Raumländer „Reisegarten„. Über die Eder und durch’s Dorf zum Startpunkt an der Kirche, mit dem ältestem erhaltenem Geläut eines Gießers in Westfalen, beendet wir diese Tour bei bedeckten Himmel und angenehmen Wandertemperaturen. Wir legten dabei 14,9 km Wanderstrecke 828 Höhenmeter zurück.

zur Bildergalerie

Streckenführung in Google Earth

(Voraussetzung ist: Die Anwendung Google Earth muss installiert sein)

(DK)

Lesen ohne Internetverbindung: