Hohenhain-Freudenberg

Wanderung im Dezember „Freudenberg-Hohenhain“.

Am Nikolaustag, dem 06. Dezember 2018 trafen wir uns auf dem Wanderparkplatz kurz vor dem Ortseingang Hohenhain (von Freudenberg kommend auf der linken Seite). Nach der Begrüßung und einer kurzen Erläuterung von Annette zum Ort Hohenhain, starteten wir unsere Wanderung mit 10 Personen. Leider ließ das Wetter zu wünschen übrig, wir nahmen es jedoch gelassen, hatten wir doch lange genug auf Regenwetter gewartet. Vom Parkplatz aus ging es nach wenigen Metern rechts in den Waldweg. Bei klarem Wetter hätte man einen Blick auf den Ort Mausbach werfen können, daher kommt vermutlich auch die Bezeichnung des Weges: „Mausbach Seite“. Bald darauf überquerten wir die L280 und folgten auf der gegenüberliegenden Straßenseite dem Waldweg. Als wir ein idyllisch gelegenes Waldhaus (den alteingesessenen Freudenbergern als“Lecks Häuschen“bekannt) mit seinen Fischteichen erreichten, legten wir eine Pause ein. Gab es doch etwas dazu zu erzählen und manch einer konnte aus seiner Jugend auch noch eine interessante Geschichte beitragen. Dieses Häuschen liegt in dem Wandergebiet „Stöckerlöh“. Nachdem wir den Wanderparkplatz Stöckerlöh (Wandertafel) passiert hatten überquerten wir die L562 und folgten, unterhalb des früheren Trafohäuschen Hohenhain, dem Waldweg bis zum Altenzentrum Freudenberg. Dort gingen wir dann links und über die Treppenanlage bis zum Freudenberger Friedhof stets bergab und besichtigten auch die dortige „Kath. St. Marienkirche“ (Rundbau), die mit dem beeindruckenden extra stehendem runden Kirchturm, sehenswert ist. Über den Friedhof runter und anschließend die Straße „Hinter der Kirche hoch“, an der „Ev. Kirche“ vorbei, in die Altstadt. Dieser Kirchturm soll noch von der Burg Freudenberg stammen. Durch die Markstraße und am Ende der Straße rechts runter wanderten wir über die Treppenanlage hoch zum Kurpark, um den bekannten „Fotoblick“ selbst zu erleben, bzw. Fotos zu schießen. Als alle Fotos im Kasten waren und wir den Kurpark wieder verlassen hatten, führte unser Weg über den „Alten Postweg“, über die „Seelbachsecke“ stets bergauf bis wir unseren Ausgangspunkt wieder erreichten. Nun waren nur noch wenige Meter zu gehen, bis wir zum dortigen Restaurant kamen, wo wir zum Mittagessen angemeldet waren. Annette nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei der anwesenden Wanderführerin und den Wanderführern für ihre Unterstützung und zählt auch weiterhin auf diese. Auch galt der Dank den anwesenden WanderInnen, die weder Regen noch die Hitze scheuen und es stellte sich heraus, dass der Nikolaus eine Kleinigkeit für die Anwesenden im Sack dabei hatte und verteilte diese. Manch einer konnte nicht widerstehen und naschte bereits als Nachtisch bei einem Espresso davon. Wir legten 6.8 Kilometer und 303 Höhenmeter zurück. Auf dem letzten Stück des Weges kam die Klage, dass wir keine Bananenpause eingelegt hatten, „Entschuldigung“. Dies lag sicher daran, dass wir die Abschlusswanderung in einem gemütlichen Tempo zurücklegten und Annette immer wieder Informationen zum Weg und der Geschichte Freudenbergs zum Besten gab; wir öfters mal dabei stehen blieben. Schade, dass nur so wenige Wandersleute die Gelegenheit genutzt haben, an einer mit so wenigen Kilometer angebotenen Wanderung teilzunehmen, zumal auch die Steigungen leicht zu bewältigen waren. Mehr Wissenswerte über Hohenhain, den Alten Postweg ,die Hohlwege etc. sind auf der Seite des Heimatvereins Hohenhain zu finden.

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Streckenführung in Google Earth

(Voraussetzung ist: Die Anwendung Google Earth muss installiert sein)

(AR)

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