Wanderwoche im Harz

Telekom Senioren Wanderwoche Harz 09. – 13.09.2019

Wir fuhren am Montag mit 24 Teilnehmern um 8.00 erstmal Richtung Goslar, wo wir um ca. 14:30 ankamen. Noch war das Wetter ein wenig durchwachsen, änderte sich aber ab dem nächsten Tag, als es Petrus gemerkt hat, dass ich mit einer netten Gruppe im Harz bin. Jeder konnte dort alleine oder in der Gruppe gute zwei Stunden die Stadt erkunden. Da der Parkplatz direkt bei der Kaiserpfalz lag und die Altstadt auch nicht weit weg war, konnten wir uns die meisten Sehenswürdigkeiten anschauen. Danach ging es nach Wernigerode ins Hotel HKK Wernigerode. Nach dem Zimmerbezug und Abendessen, machte der eine oder andere noch die Stadt unsicher.

Am zweiten Tag brachte uns der Bus nach Quedlinburg. Wir hatten wieder auch einen ziemlich günstigen Parkplatz, um wie in Goslar die Stadt auf eigene Faust oder in Gruppen anzuschauen. Da ungefähr die Hälfte von der Gruppe nicht so gut zu Fuß war, teilten wir uns ab Mittag auf. Die Wanderer wurden mit dem Bus nach Thale gebracht, wo wir uns am Anfang des Bodetals erstmal in der Gaststätte Königsruhe stärkten und dann ca. noch 8 Kilometer durch das wildromantische Tal wanderten. Die Nichtwanderer schauten sich Quedlinburg etwas genauer an und fuhren dann mit dem Bus auch nach Thale zum Hexentanzplatz, der aber als Touristenhochburg nicht so überzeugt hat. Danach wurden die Wanderer in Treseburg wieder aufgesammelt und wir fuhren gemeinsam zur Rosstrappe. Nach eine kurzen Strecke hatten wir einen tollen Blick auf das Bodetal und konnten uns über die Legende des Hufabdrucks informieren. Wir fuhren danach wieder zurück nach Wernigerode und der Ablauf des restlichen Tages war dann immer gleich: erst essen dann trinken. 

Am Mittwoch dampfte uns die Harzquerbahn auf den Brocken. Das Wetter und die Aussicht waren wie am Vortag sehr gut. Unsere Gruppe erkundete den Brockengipfel, bevor die Wanderer den Abstieg vom Brocken über den Goetheweg nach Torfhaus angingen. Die anderen verweilten noch auf dem Gipfel, bevor sie wieder mit der Brockenbahn nach Schierke fuhren. Dort wurden sie von unserem Bus abgeholt und fuhren denn über Elend und Braunlage nach Torfhaus, um uns Wanderer weiter mit nach Bad Harzburg zu nehmen. In der Stadt konnte man sich entscheiden: mit der Seilbahn auf den Burgberg, den Baumwipfelpfad oder es sich bei einem Stadtbummel mit Cafe gut gehen zu lassen. Von einem Spielbankbesuch habe ich nichts gehört.

Donnerstag ging es nach TITAN RT, der laut Info längsten Hängebrücke ihrer Art auf der Welt, neben dem Staudamm der Rappbode-Talsperre. Fast alle trauten sich rüber und wieder zurück, obwohl die Möglichkeit bestand, auf der Staumauer zurück zugehen. Wir konnten auch Mutige an der Megazipline beobachten. Dann fuhren wir nach gemeinsamer Entscheidung doch schon wieder nach Wernigerode zurück, um im Baumkuchenhaus eine Kleinigkeit zu uns zu nehmen. Jetzt hatten wir noch die Möglichkeit im hellen durch die Stadt zu bummeln, bevor unsere Stadtführung begann. Die Führung dauerte ungefähr 1,5 Std und war sehr informativ. Bevor wir zur Abendroutine übergingen, schleppten sich noch ein paar Teilnehmer zum Schloss hoch, während andere mit Bimmelbahn hochfuhren.

Leider ging es am Freitag schon wieder nach Hause. Auf der Rückfahrt hielten wir zuerst bei der Stabkirche in Hahnenklee und besichtigten sie. Von da aus ging es nach Clausthal-Zellerfeld, wo wir uns erst die Marktkirche zum heiligen Geist anschauten und dann aßen wir in der Biermünze im Handwerkerhof sehr gut zu Mittag. Gestärkt ging es auf die Bahn und wir waren gegen Abend zu Hause. Alles in allem war es tolle fünf Tage, mit netten Menschen, einem sehr guten Hotel und prima Wetter, dass nicht hätte besser sein können.

(LH)

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